In der industriellen Anwendung gewinnen generative Fertigungstechnologien (im Endverbraucher-Bereich auch als »3D-Druck« bekannt) zunehmend an Bedeutung. Die Fertigungsanlagen für den industriellen Einsatz haben sich hinsichtlich Qualität, Produktivität und Prozessstabilität in den letzten Jahren stark weiterentwickelt. Zusätzlich gibt es mittlerweile ein breites Spektrum an Materialien für unterschiedliche Produktanforderungen und Einsatzgebiete.

Um generative Fertigungstechnologien im industriellen Umfeld erfolgreich anzuwenden, müssen sich Unternehmen unter anderem folgende Fragen stellen: Welche geeigneten Anwendungsfälle in unserem Produktportfolio gibt es? Inwieweit verändert sich durch den Einsatz dieser Fertigungstechnologien unsere Prozesslandschaft? Welche Geschäftsfelder und -modelle können besser oder zusätzlich bedient werden? Wie verändert sich dabei unsere Wertschöpfungskette und welche Auswirkungen auf Herstellkosten und Durchlaufzeit sind zu erwarten? Welche Maßnahmen müssen wir umsetzen, um generative Fertigungstechnologien von Beginn an effektiv und effizient zu nutzen? Die letztlich zentrale Frage ist und bleibt die Frage nach den Mitarbeiter_innen, die das Wissen haben, die Methoden beherrschen und den Überblick über die neuesten Entwicklungen auf diesem Gebiet halten können.

Armin W Rainer hat sich in den letzten Jahren intensiv mit generativen Fertigungsverfahren beschäftigt. Schließlich handelt es sich hierbei um eine der zukünftigen Schlüsseltechnologien für komplexe und mit herkömmlichen Fertigungsverfahren in kleinen Losgrößen nur kostenintensiv oder nicht herzustellende Produkte. Unsere Erfahrung zeigt, dass die Einbettung in ein umfassendes Technologie- und Innovationsmanagement – neben der Technologiebeherrschung selbst – ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die Einführung generativer Fertigungstechnologien im industriellen Umfeld ist.

Mit den richtigen Schlüsselpersonen und deren Einbindung in die Entscheidungsstrukturen des Unternehmens gelingt der Schritt hin zur Zukunft moderner Fertigungsketten und integrierten Prozessabläufen.

Zu den Vorteilen generativer Fertigungsverfahren zählen:

  • beinahe völlige Design- und Geometriefreiheit
  • materialeffiziente sowie topologische Bauteilgestaltung
  • komplexe Bauteilgestaltung ohne Mehrkosten
  • beinahe identische Materialeigenschaften zu konventionellen Werkstoffen
  • wirtschaftliche Produktion von Losgröße 1
  • werkzeuglose und ortsflexible Fertigung

Die Herausforderungen für Unternehmer liegen bei:

  • der Identifikation und Potentialbewertung möglicher Anwendungsfälle und Geschäftsfelder
  • der systematischen Bauteilauswahl für die Herstellung mittels generativer Fertigungsverfahren
  • der Auswahl der geeigneten generativen Fertigungstechnologie und des Werkstoffs
  • der Planung der Anpassungen in der Bauteilgestaltung und Überprüfung der Bauteilspezifikationen
  • der Bewertung und dem Vergleich der Herstellkosten bei generativer und konventioneller Fertigung
  • der Analyse und Einplanung der resultierenden Auswirkungen auf die Wertschöpfungskette
  • der Planung und nachhaltigen Umsetzung der Technologieimplementierung im Unternehmen
  • dem Aufbau einer Fach- und Methodenkompetenz durch Suche und Einbindung von Expert_innen auf diesem Gebiet

Darauf sind wir als QRC Group spezialisiert und freuen uns darauf, Sie am Weg in die Zukunft zu begleiten und zu unterstützen.

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