Über Pablo Picasso wird folgende Geschichte (richtig oder falsch; weiß ich nicht) erzählt. Eine junge Frau bat ihn um eine einfache Skizze auf einem Blatt Papier.

Er erfüllte Ihren Wunsch und gab ihr die Skizze mit dem Hinweis: “Macht € 10.000.-!”. Sie war überrascht: “Sie haben nur 5 Minuten für diese Skizze gebraucht,” sagte sie.
Sind € 10.000 da nicht ein bisschen viel?

“Für die Skizze habe ich nur 5 Minuten benötigt, aber um das in 5 Minuten hinzubekommen, habe ich fast 40 Jahre Arbeit investiert,” war Picassos Antwort.

Und es ist tatsächlich so, wenn uns jemand sagt, dass der Weg zum beruflichen Erfolg Monate oder gar Jahre dauert, bremst das unseren Elan.

Obwohl wir es in aller Regel besser wissen, fallen wir immer wieder auf Sprüche herein, wie „Wie Sie Ihren Umsatz in 6 Monaten verdoppeln“ oder „Wie Sie in 4 Wochen 100.000 Follower generieren“. Wir würden natürlich gerne erfahren, wie es schnell und einfach funktioniert.

Wenn das wieder einmal der Fall ist, denken Sie an Picasso. Auch wenn es leicht aussieht, ohne harte Arbeit geht es nicht.

WARUM RECRUITING NICHTS MIT KOSTEN ZU TUN HAT

Das gleiche gilt für Recruiting. Executive Search ist harte Arbeit!

Wenn wir in diesem Kontext auf Unternehmen blicken, spielt der Blickwinkel eine entscheidende Rolle und kleine Details, wie die Begriffswahl, haben großen psychologischen Einfluss.
Dies gilt, besonders wenn wir an die Besetzung von Führungspositionen denken.

Recruitment wird in fast allen Unternehmen als Kostenfaktor gesehen und nicht als Investment. Habe ich nicht recht?
Dabei ist der, nennen wir es einmal „Return on Investment“, den die richtig ausgewählten Mitarbeiter oder Führungskräfte einem Unternehmen liefern, um ein Vielfaches größer als jede andere Ressource!

Diese anderen Bereiche wie Marketing, Werbung, Akquisitionen … werden mit dem positiven Label „Investment“ versehen, dem die „Kosten“ gegenüberstehen.
Enorme Kosten entstehen aber gerade dann, wenn nicht in Recruiting investiert wird.

Zahlreiche Studien beweisen, dass die Kosten für Fehlbesetzungen sich heute in etwa auf das 3-5-fache des Jahresgehalts der einzustellenden Person belaufen (Onboarding, Training, Beschädigte Kundenbeziehungen, verpasste Chancen, Einfluss auf die Moral des Teams …).

Besonders erschreckend ist in diesem Kontext, dass von den für die Einstellung Verantwortlichen nur 19% der Besetzungen als voller Erfolg eingestuft werden.

Dazu passt auch eine Studie des Harvard Business Review, zur Besetzung von Führungspositionen. Danach werden 60% dieser Management Positionen nicht erfolgreich, sprich mit den falschen Kandidaten, besetzt.

Eine globale LinkedIn Studie aus dem Jahr 2016 besagte, dass 90% aller Business Professionals offen sind für neue Chancen. Trotz Corona dürfte diese Quote nach wie vor hoch sein.

Der Weg zu den Top-Mitarbeitern führt über also über harte Arbeit und kleine Veränderungen, mit großen Auswirkungen!

„TINY CHANGES – REMARKABLE RESULTS“
John Clear (Bestseller Author, Atomic Habits)

Georg Hesel

Georg Hesel

 

Georg Hesel

Partner der QRC Group Personalberatung

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