„Träume? Nein!“, so Experten. Die Wasserstoff-Revolution ist bereits in vollem Gange und damit Realität – aber mit einem Zukunftspotential von bislang schwer abschätzbaren Ausmaßen und mit einer enormen Dynamik.

Einige prognostizieren eine Nutzung von Brennstoffzellen im Verkehr von bis zu 50% in 30 Jahren und sehen bereits „das Ende von Tesla“ nahen. Andere halten umweltfreundlich erzeugten Wasserstoff für viel zu wertvoll und teuer für die Verbrennung in Autos und propagieren eine Konzentration auf den Einsatz als Energieträger in Großindustrien wie zum Beispiel in der Stahlerzeugung und der Chemie. Energiekonzerne könnten schon heute riesige Mengen davon unter Verwendung von fossilen Energieträgern kostengünstig herstellen!

Brennstoffzellen

Brennstoffzellen

Chinesische, japanische und koreanische Unternehmen investieren bereits massiv in die Entwicklung und den Einsatz von Brennstoffzellen.

Die „Nationale Wasserstoffstrategie (NWS)“ der deutschen Bundesregierung definiert einen Handlungsrahmen für Erzeugung, Transport, Nutzung und weiterer Verwendung von Wasserstoff. Obenauf zu bestehenden Förderprogrammen von ca. 2 Mrd. EUR, sieht das Zukunftspaket des Koalitionsausschusses weitere 9 Mrd. EUR für den Markthochlauf (Phase 1) und internationale Partnerschaften vor. Und das ist erst der Anfang! Die Bundesregierung prognostiziert einen Anstieg des Wasserstoffbedarfs von derzeit jährlich 55 Terrawattstunden (1 TWh = 1 Mrd. Kilowattstunden) auf 90-110 TWh bis 2030.

Damit wird noch deutlicher klar: Wasserstoff wird der Energieträger der Zukunft und „the window of opportunity is wide open – for everybody!“

Zusammen mit der fortschreitenden Digitalisierung in allen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereichen, wird die Wasserstoff-Revolution nahezu alle Wirtschaftszweige und die Endmärkte grundlegend verändern. Land- und Forstwirtschaft, das verarbeitende Gewerbe, Energie- und Wasserversorgung, die Abfallwirtschaft, Bau, Handel, Transport und Verkehr werden den sich daraus ergebenden Veränderungsnotwendigkeiten und darin liegenden Zukunftschancen mit erheblichen Investitionen in Technologien und Humanressourcen begegnen müssen, um im Wettbewerb führend zu werden und wettbewerbsfähig bleiben zu können.

Wasserstoff

Wasserstoff

Die historische Chance „sine qua non“ liegt in der nachhaltigen Umstellung auf eine umweltfreundliche Erzeugung und Nutzung von Wasserstoff weitestgehend ohne klimaschädliches CO2, d.h. möglichst 100% saubere Energie. Kapitalmärkte und Fördermittel werden den erheblichen Investitionsbedarf weitgehend decken können. Die größere Herausforderung steckt in den sich wandelnden Berufsbildern und dem sich daraus ergebenden Bedarf an Fach- und Führungskräften. Sowohl in Forschung und Entwicklung von Wasserstoff- und komplementären Technologien und Produkten, als auch in deren wirtschaftlicher Nutzung wird zum Markteintritt, bzw. analog zur Marktentwicklung, die Personalbeschaffung gefordert sein.

Und da sind wir wieder beim Schlüsselfaktor Mensch!

Schlüsselfaktor Mensch

Schlüsselfaktor Mensch

In der Wasserstoffwirtschaft, d.h. in der Wasserelektrolyse und Wasserstoffnutzung, werden zunehmend Fachkräfte und Ingenieure für ergänzende weiterentwickelte Berufsbilder benötigt.  In der Ausbildung in der Chemie- und/oder Verfahrenstechnik oder Elektrotechnik wurde jedoch bislang häufig der Themenbereich Wasserstoff zu wenig fokussiert. Spezielleres Fachwissen liefern z. B. die Studiengänge der Elektrochemie und Galvanotechnik und eine Weiterbildung in Brennstoffzellen- und Batterietechnologien, und Wasserstoffsicherheit. Interdisziplinäres Denken und Handeln verbunden mit einem Gespür für Innovationen und eine hohe Prozessorientierung sind wichtige Voraussetzungen für den Erfolg zukünftiger Fachkräfte.

Die Dynamik dieser stark wachsenden Branche benötigt Führungskräfte, die ebenso dynamisch und visionär mit einer guten Risikoeinschätzungsfähigkeit die Chancen der Veränderungen erkennen und diese erfolgreich mit ihren Teams für den Unternehmenserfolg umsetzen können.

„Chance Management“ ist hier das Stichwort! Diese Führungskräfte gewinnen auf der Langstrecke, also mit dem langfristigen Ziel im Blick und mit Ausdauer. Die Zukunftsperspektiven sind außerordentlich vielfältig und nachhaltig gut, bedenkt man, dass derzeit z.B. nur ca. 2000 Arbeitsplätze in der deutschen Brennstoffzellenindustrie besetzt sind und die Nachfrage nach qualifizierten Fach- und Führungskräften in den kommenden Jahren stark steigen wird.

Wir, die QRC Personalberatung International haben uns auf die Besetzung dieser sehr anspruchsvollen Berufsbilder spezialisiert und gewinnen wertvolle Mitarbeiter für Unternehmen. Neben hoch qualifizierten Ingenieuren suchen wir Fach- und Führungskräfte, die mit Kompetenz, Leidenschaft und Begeisterungsfähigkeit an ihre Aufgaben herangehen.

Mit uns sind unsere Mandanten und Kandidaten für einen optimalen „Fit“ gut beraten und nachhaltig betreut!

 

Marion Käser-Seitz

Marion Käser-Seitz

Managing Partner der QRC Group

Fürth / Essen / Kaiserslautern

Tel.: +49 911 237 33 277
Mobil: +49 170 7979880
E-Mail: marion.kaeser-seitz@qrc-group.com

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