E-Mobility überschreitet Grenzen. Nicht nur im Straßenverkehr der Zukunft, sondern auch in Bezug auf die Anforderungen an alte und neue Berufsbilder. Längst geht es um viel mehr als um technisches Know-how. Beschäftigte der Automobilbranche brauchen die richtigen Qualifikationen, um dem Vorhaben der Bundesregierung nachzukommen:

Bis 2020 sollen rund eine Million E-Fahrzeuge wie PKW, Roller und Räder im Verkehrsbetrieb unterwegs sein. Schon heute fahren 83.000 Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen, fast 7.000 Stromtankplätze stehen zum Aufladen zur Verfügung. Weniger Lärm, bessere Luftqualität, regenerative Stromversorgung und weniger Bauteile: Die Elektromobilität bringt uns mit dem Wechsel vom Verbrennungs- zum E-Motor einer nachhaltigeren Lebensweise ein Stück näher.

Gleichzeitig sind diverse Akteure herausgefordert, E-Fahrzeuge mit der richtigen Technologie auszustatten, zu produzieren und schließlich für den Alltag der Fahrer fit zu machen. Wie bei der Zusammenführung von Elektronik und Mechanik zur Mechatronik vernetzen sich hierfür berufliche Disziplinen, die bisher voneinander getrennt waren. Automobil– und Stromindustrie, Chemie und Ingenieurswesen, Elektronik und Stadtplanung, Marketing und Recht: E-Mobility macht aus ehemals losgelösten Disziplinen eine neue Branche.

E-Mobility Professionals: Gesuchte Spezialisten mit spartenübergreifender Expertise

E-Fahrzeuge haben kein Getriebe, keine Kupplung, keinen Auspuff. Stattdessen ist die Mobilität der Zukunft geprägt von einem Elektromotor, einer 400 Volt Batterie und einem Inverter, der den Strom des Motors stabilisiert. Dadurch werden E-Autos, E-Busse und E-Roller zu Hochvoltfahrzeugen, in denen alle Bauelemente miteinander harmonisieren müssen, damit wir bequem fahren können. Hinzu kommen smarte Bordsysteme, Fahrassistenzen, Anzeigen für den Ladestand der Batterien, die Planung der Infrastruktur für Ladetankstellen, das Entwickeln leistungsstarker und günstiger Batterien und Baustoffe — Herausforderungen für E-Mobility-Fachkräfte, die überall gesucht werden.

Eine Studie des Jobportals Indeed belegt, dass die Anzahl der Stellenangebote in der Elektromobilität zwischen Juli 2015 und Juli 2018 um 433 Prozent angestiegen ist, besonders in den E-Mobility-Hotspots München, Berlin und Stuttgart. Im selben Zeitraum verzeichnete Indeed nur 186 Prozent mehr Anfragen von Arbeitssuchenden in der Branche. Das bestätigt auch eine Analyse der Jobbörse Joblift: Monatlich wurden hier zwischen Oktober 2015 und 2017 rund 375 Arbeitsstellen in der E-Mobility bei Autoherstellern, Unternehmen und Zulieferern, im Ingenieurwesen, der IT, dem Maschinenbau und der Mechatronik ausgeschrieben. 87 Prozent aller Arbeitgeber verlangen von neuen Experten einen Hochschulabschluss, womit sich die Automobilbranche wachsend akademisiert.

Und wie gelingt das Recruitment?

Elektromobilität wird Alltag in Deutschland. Nachbarländer machen es vor: In Norwegen müssen Fahrer von E-Fahrzeugen keine Mehrwertsteuer entrichten, keine Importzölle zahlen und profitieren auch von einer reduzierten Kfz-Steuer. Über solche Konzepte gilt es auch für Deutschland nachzudenken — und auch hier werden Mitarbeiter gesucht, die rechtzeitig neue Geschäftsmodelle entwickeln, wenn die Rahmenbedingungen und Spielregeln sich grundsätzlich ändern. Ob also Informatiker, Jurist, Designer, Elektrotechniker oder Chemiker: Wer die Chance nutzt, kann in der Elektromobilität eine Karriere mit Zukunft starten.

Unternehmen tun sich allerdings häufig schwer, E-Mobility Positionen zu besetzen, die, anders als bisher, viel stärker digitale Services, Prozesse und Produkte im Fokus haben. Das gilt besonders für solche Unternehmen, die nicht zu den Protagonisten dieser noch jungen Branche gehören:

  • Welches Skillset und welche Erfahrungen konkret werden benötigt?
  • Wie müssen interessante Kandidaten angesprochen werden?
  • Welche Research-Strategien – abseits der klassischen Stellenanzeigen – sind erfolgversprechend?
  • Was ist für einen erfolgreichen Recruitingprozess notwendig?

Hier kommen spezialisierte Personalberater ins Spiel, die beide Seiten kennen, verstehen und erfolgreich zusammenbringen. Mit mehr als 10 Jahren erfolgreichem Headhunting der QRC Group, u.a. in Telekommunikation, Automotive und Infrastruktur, unterstützen wir Sie gern!

 

Ihre Ansprechpartner für den Bereich e-Mobility

Ines Thoren

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Ines Thoren

Partnerin der QRC Group Personalberatung

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E-Mail: ines.thoren@qrc-group.com

 

Joerg Speikamp

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Jörg Speikamp

Partner der QRC Group Personalberatung

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