Milliarden Förderungsmittel für Wasserstoff!

Ein Interview mit Dr. Thomas Depolt – Experte für die Wasserstofftechnologie!

Wasserstoff ist ein ganz wichtiger Baustein damit Deutschland seine Umweltziele erreicht. Gerhard Nienaber von der QRC Group Interim Management GmbH hat zu diesem Thema Herrn Dr. Thomas Depolt im Interview befragt.

Die QRC Group Interim Management GmbH ist spezialisiert auf die Vermittlung von Interim Managern / Freiberuflern sowie in Festanstellung und hat sich dem Thema angenommen und sieht einen großen Bedarf an Spezialisten im Bereich Wasserstoff.

Herr Dr. Thomas Depolt unterstützt als Freiberufler und Berater die Kommunen und die Wirtschaft rund um das Thema Wasserstoff. Er hat sich auf die ganzheitliche Beratung und Umsetzung spezialisiert. Die Wasserstoff-Transformation ist ein persönliches Anliegen von Herrn Dr. Depolt.

  • Herr Dr. Depolt viele Berater springen zurzeit auf das Thema Wasserstoff auf. Wie unterscheiden Sie sich von diesen Beratern und was macht Ihr Know-how besonders?

Unsere Beratung bringt ein breites, technologisches Verständnis rund um das Thema Energiewandlung mit. Wir beschäftigen uns seit mehr als 25 Jahren mit dem Thema Wasserstoff und können zudem mehr als 20 Jahre Erfahrung aus den Bereichen konventionelle und erneuerbare Energien mit einbringen.

Wir beraten entlang der Wasserstoff-Wertschöpfungskette von der Wasserstofferzeugung, über Speicherung und Transport bis in die Anwendung hinein. Damit wollen wir Kommunen und Wirtschaft bei der Bedarfsermittlung, Zieldefinition, Förderprogrammen sowie Projektausschreibung und -abwicklung unterstützen.

  • Herr Dr. Depolt was macht die Faszination Wasserstoff aus?

Mit der Einführung der Energiewende vor 20 Jahren hatten wir das Ziel, die fossilen Energieträger durch erneuerbare Energien zu substituieren. Durch nationale Programme wurde eine große Dynamik ausgelöst, die bis heute anhält. Diese Dynamik sehe ich heute auch in dem Thema Wasserstoff und das Marktumfeld ist durchaus vergleichbar.

Die Erneuerbaren Energien können heute wirtschaftlich mit den fossilen Energien konkurrieren. Nicht gelöst ist die saisonale Verfügbarkeit der erneuerbaren Energien. Batteriespeichersysteme können eher tageszeitliche Schwankungen ausgleichen. Grüner Wasserstoff führt viele Herausforderungen der Energiewende zusammen und macht diese für mich erst rund.

  • Herr Dr. Depolt welche gesellschaftliche Transformation sehen Sie?

Der Wasserstoff wird in viele Bereiche unseres Lebens sichtbar werden.

  • Kohlenstoffintensive Industrien werden auf Wasserstoff-Technologie umsteigen. Ein Beispiel ist hier die Stahlindustrie
  • Fossile Brennstoffe werden im Mobilitätssektor immer weiter zurückgedrängt.
  • Nicht-elektrifizierte Bahnstrecken werden durch Wasserstoff-Züge bedient werden.
  • Für Schwerlastverkehr wird der Wasserstoff-Antrieb die bevorzugte Lösung sein.
  • Schiffe und Flugzeuge werden mit synthetischen Kraftstoffen wie Ammoniak betrieben werden.

Damit wird die Energietransformation eines der größten Wandel der letzten und nächsten 100 Jahre sein.

Wasserstoff hat regionale, nationale und europäische Dimensionen.

Wie unsere Recherchen zeigen, wird sich gerade das Rheinland als eines der führenden, nationalen und europäischen Wasserstoff-Cluster entwickeln. Dazu beitragen werden

  • Die Lage zwischen niederländischen Häfen mit Wasserstoff-Terminals und den großen Verbrauchern im Rhein-Ruhrgebiet,
  • Die Verbindung mit Wasserstoff-Pipelines von deutschen Häfen und der Offshore-Windenergieerzeugung in das Rheinland,
  • Die gewachsene Wasserstoff-Infrastruktur, oder es kann bestehende Infrastruktur für Wasserstoff umgewandelt werden,
  • Die im Rheinland vorhandenem große Abnehmer durch Stahlindustrie und Chemie,
  • Dass das Rheinland eine hohe Bevölkerungsdichte hat, sodass Wasserstoff effizient in den ÖPNV eingeführt werden kann.

Mit unserem lokalen Büro sind wir mitten in dieser Region angesiedelt.

  • Herr Dr. Depolt wieso sehen wir in den letzten 12 Monaten eine solche Beschleunigung in dem Thema?

Wasserstoff wurde auf nationale und europäische Agenden gesetzt. Das zeichnet auch Europa aus. In Deutschland wurde die nationale Wasserstoffstrategie verabschiedet und 7 Mrd. Euro für den Markthochlauf der H2-Technologie und weitere 2 Mrd. für internationale Partnerschaften freigegeben.

Das Volumen aller europäischer Programme beträgt über 40 Mrd. Euro, weltweit unterstützen die Regierungen Wasserstoffprogramme mit über 70 Mrd. USD.

  • Wo sehen Sie Herr Dr. Depolt die Herausforderungen?

Ich sehe die Herausforderungen in der regionalen Definition und Umsetzung einer bedarfsgerechten Wasserstoffstrategie. Es sollte der Fokus nicht nur auf öffentlichkeitswirksame Leuchtturmprojekte liegen, sondern wir müssen die Wasserstoff- Transformation in die regionale Breite bringen. Unsere Beratung bringt hierbei internationale Erfahrung in regionale Projekte mit ein.

  • Herr Dr. Depolt wo sehen Sie kurzfristig die größten Herausforderungen?

Die größten Herausforderungen sehe ich in fehlenden Spezialisten am Markt. Es werden kurzfristig sehr viele Mitarbeiter, Berater und Freiberufler benötigt. Personalvermittler wie die QRC Group können bei der Suche nach geeigneten Mitarbeitern oder Freiberuflern/Interim Managern sehr gut helfen. Aber auch erfahrene Beratungsunternehmen in diesem Bereich wie z.B. die ticena management consulting GmbH sind ein wichtiger Partner für die Kommunen und die Wirtschaft.

Herr Dr. Depolt vielen Dank für das sehr interessante und spannende Interview. Eine letzte Frage noch, wie kann man mit Ihnen in Kontakt treten? Da gibt es zwei Wege einmal über die

QRC Group Interim Management GmbH oder direkt per Mail: thomas.depolt@ticena.com.

Kontaktdaten:

Gerhard Nienaber
Geschäftsführer

QRC Group Interim Management GmbH
Am Meerkamp 19 b; 40667 Meerbusch (Düsseldorf)

T: +49 (0) 2132 / 756 88 10 | M: +49 (0) 173 514 01 01

Gerhard.Nienaber@QRC-Group.com | www.QRC-Group.com

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