Die Digitalisierung des Alltags und der Produktion, der demografische Wandel, neue gesellschaftliche Werte oder die Klima- und Ressourcenpolitik sind nur einige der großen generellen und sozialen Herausforderungen, denen sich die meisten europäischen Länder bislang nur ungenügend stellen. Auf Seiten der Wissenschaft vollzieht sich gegenwärtig der Übergang von einer stark ingenieurswissenschaftlich- und ökonomisch-geprägten Forschung & Entwicklung, hin zu einer transdisziplinären Mobilitätsforschung.

In der Politik ist der Übergang von einer infrastruktur- und technologiegetriebenen Verkehrs- hin zu einer innovativen, umfassenden Mobilitätspolitik noch nicht deutlich genug erkennbar. Grundlegend für den nötigen Wandel hin zu einer innovativen Mobilitätspolitik und -forschung sind ein Verständnis von Mobilität als Querschnittsthema der Politik, sowie eine neue Mobilitätsforschungs-Initiative zur Schaffung adäquater Wissensgrundlagen. Dabei spielt die Formulierung einer grundlegenden Mobilitätsstrategie sowie die Bereitschaft, Neues in Experimenten zu wagen und umzusetzen eine bahnbrechende Rolle.

Services

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Das Wissenschaftsforum Mobilität in Duisburg greift die Themen Kundenlösungen und mobile Kommunikation auf, die schon auf dem 3. Wissenschaftsforum vor sieben Jahren angesprochen wurden und knüpft an die Diskussionen über einen Entwicklungssprung durch Innovationen in der Mobilität und Entscheidungen zur Realisierung dieses Entwicklungssprungs aus den Jahren 2013 und  2014 an. Allein daran sieht man, dass es gute und attraktive Entwicklungsideen bereits vor Jahren gab, jedoch die Überzeugungen und der Mut diese ernsthaft aufzugreifen und zu verfolgen – allem Anschein nach – nicht in dem Maße vorhanden waren.

Welche drei Entwicklungstrends der zukünftigen Mobilität wurden denn generell begründet?

  1. Reduzierung (kleinerer) Fahrzeuge auf Funktionalität als Antwort auf veränderte Kundenwünsche und verschärfte Umweltanforderungen
  2. Veränderungen des individuellen Mobilitätsverhaltens und neue grundlegende Mobilitätskonzepte sowie
  3. Aufwertung insbesondere von Premiumfahrzeugen durch mobile Kommunikation und technologische Innovationen.

Wie diese Trends Realität werden könnten, wurde daran anknüpfend in den nachfolgenden Jahren – bis heute – intensiv untersucht. Im Automotive Engineering bspw. durch neue Prozesstechniken vor allem in der Kraftfahrzeugentwicklung und durch Verbesserung der Energieeffizienz, der Fahrerassistenzsysteme und der Fahrdynamiksimulation. Im Automotive-Management durch neue Kompetenzen, vor allem im Umgang mit Unsicherheit, z.B. durch Forschung und Entwicklung sowie die Rohstoffpreise als Grundlage neuer Geschäftsmodelle und des FuE-Managements.

Der richtige Kandidat

Der richtige Kandidat

All diese Überlegungen und Zielsetzungen benötigen als zentralen Erfolgsfaktor die “richtigen“ Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Hierbei kommt es nur vordergründig auf die fachlichen Kompetenzen und technischen Fähigkeiten an. Wesentlich entscheidender sind die dafür erforderlichen Denkweisen, die Einstellung, kurzum: das Mindset der eingesetzten KollegInnen. Hierfür bedarf es jedoch einer gezielten Analyse und Begleitung der Voraussetzungen in der bestehenden Belegschaft ebenso wie der gezielten Neueinstellung entsprechend geprägter “neuer Köpfe“, um die Ideen, Produkte und entwickelten Angebote auch im Markt erfolgreich zu realisieren. Hierfür ist der DCI (Digital Competence Indicator) ein geeignetes Instrument, welches erstmals konkrete Antworten auf derartige Anforderungskriterien liefert. Dies dient dann einerseits als Basis der gezielten Weiterentwicklung und zum anderen der strategischen Planung und Gewinnung neuer (externer) MitarbeiterInnen. Allen gemeinsam ist eins: erst eine gezielte Standortbestimmung ermöglicht eine erfolgversprechende Planung. Oder, wie schon Seneca meinte: wer nicht weiß, wohin er segeln will, für den ist kein Wind der Richtige.

Darauf sind wir als QRC Group Personalberatung gemeinsam mit unserem Partner ONESTOPTRANSFORMATION spezialisiert. Wir  unterstützen namhafte Unternehmen u.a. im Bereich Automotive sowohl bei der Standortbestimmung als auch bei der Mitarbeitergewinnung.


Weitere Informationen hierzu finden Sie unter:

Link zum DCI    http://www.dci.digital/

 

Zu den Autoren:

Armin Lutz

Armin Lutz

Armin Lutz ist Principal Consultant bei der QRC-Group Personalberatung in Nürnberg und hat über 15 Jahre Erfahrung als Geschäftsführer. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Medizintechnik, Gesundheitsmanagment und Digitalisierung. Link zum Xing Profil

 

 

Roland Knorr

Roland Knorr

Roland Knorr ist Partner der QRC Group und verantwortet seit mehr als 18 Jahren mit seinem Team die Bereiche Recruiting und Transformationsmanagement. Er ist spezialisiert auf das Recruiting von Fach- und Führungspositionen insbesondere in den Bereichen Digitalisierung und Innovation. Link zum Partner-Profil

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