Die Tatsache, dass die Digitalisierung als der Megatrend unserer Zeit auch Innovationen in der Medizintechnik vorantreibt, ist per se keine neue Erkenntnis. Grundlegende Eckpunkte haben wir in den letzten Blogs bereits kurz beleuchtet.

Auf Basis der ersten Einblicke in die Technologietrends im Bereich Gesundheit und Medizin sowie der vielfältigen Anwendungsszenarien in den unterschiedlichen Feldern im Gesundheitswesen stellt sich für Unternehmen in dieser Branche die entscheidende Frage: Wo stehen wir heute und wie realistisch sind gewinnbringende und damit praxisrelevante Zukunfts-Szenarien?

Derzeit finden vor allem in den nachfolgenden Themen wesentliche Impulse durch die prägenden Akteure statt: E-Health, Telemonitoring und Assistenzsysteme, bildbasierte Diagnose und Therapie, Mensch-Maschine-Schnittstellen, kabellose Datenübertragung und Netzwerktechnik für medizinische Geräte im klinischen Umfeld sowie drahtlose Kommunikation und Datenverarbeitung zur Rückverfolgung und Dokumentation.

Mit der Digitalisierung der Medizintechnik schreiten die Personalisierung der Medizin und damit verknüpft eine individuelle Patientenversorgung zunehmend voran. Technische Innovationen der Medizintechnik und wissenschaftliche Erkenntnisse führen zu einer permanent ansteigenden Wissensbasis, die bereits jetzt noch bessere Diagnosen, Therapien und präventive Maßnahmen bietet. Durch die integrierte und intelligente Nutzung von Forschungs- und Patientendaten können künftig regelrecht neue Ökosysteme der Innovationen geschaffen werden. Doch wie können diese aussehen und wie erfolgen daraus vermarktungsfähige Innovationen?

Damit hat sich erstmalig im letzten Jahr Prof. Dr. Erwin Böttinger (Head, Digital Health Center am Hasso-Plattner-Institut für Digital Engineering gGmbH) der Universität Potsdam beschäftigt. In der Auftaktveranstaltung in der Akademie der Wissenschaften in Mainz informierte er unter dem Titel  „Digitale Zukunft der Medizintechnik: neues Ökosystem für Innovationen?!“ über die Rahmenbedingungen für klein- und mittelständische Unternehmen, wie eine solche Beteiligung in einem Ökosystem der Innovationen aussehen sollte.

So empfiehlt es sich eine Verknüpfung aus der Medizintechnikbranche mit Querschnittstechnologien wie der Biotechnologie, der Mikrosystem-, Nano- und Lasertechnologie sowie den Informations- und Kommunikationstechnologien vorzunehmen – und dabei sehr gezielt aktiv auch Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit einzubinden.

Von zentraler Bedeutung ist im nächsten Schritt die (gemeinsame) Formulierung einer zentralen Innovationsstrategie, die sich im Fokus damit beschäftigt, wie die Wertschöpfung – und damit verbunden – perspektivische Innovationskraft des Unternehmens zu steigern ist. So gilt es unmittelbar Kooperationsstrategien mit den anderen Unternehmen – auch mit großen industriellen Anbietern – ebenso zu entwickeln, wie mit Versorgungsdienstleistern und IT-Firmen. Aus ihnen wiederum heißt es im nächsten Schritt konkrete Ziele für (neue) Geschäftsmodelle im Rahmen der Digitalisierung abzuleiten.

Unabhängig davon wie konkret diese Ideen zur Marktreife entwickelt werden, ist es unabdingbare Voraussetzung im eigenen Unternehmen vor allem personell eine eigene ‘digitale Kompetenz‘ aufzubauen. Denn mit der Fokussierung der Digitalisierung in der Medizintechnik als eigenem Ökosystem der Innovationen wird es erforderlich die Chancen und Herausforderungen in den jeweiligen Kollaborationen mit Industrie-, Wissenschafts- und Medizinpartnern “auf Augenhöhe“ zu beleuchten und mit greifbaren – sprich vermarktungsfähigen – Szenarien zu entwickeln. Dazu braucht es internes Know-how und eigene Kompetenz, wodurch zum einen die unternehmensbasierten USPs einfließen, jedoch vor allem die Transfermöglichkeit durch die Digitalisierung in erster Linie wirtschaftlich berücksichtigt wird. Nicht zuletzt ist ein großes Maß an Realitäts- und Wahrscheinlichkeitsbewertung dieser Ideen und Vorhaben ab einem definierten Zeitpunkt alles entscheidend. Sonst wird nie richtig Geld mit diesen Überlegungen verdient werden können!

Bei der gezielten Identifikation, der professionellen Ansprache und Vorauswahl sowie der vertrauensvollen Zusammenführung mit den für diese Herausforderung best-geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten steht die QRC Group am Standort Nürnberg mit Roland Knorr und seinem Team kompetent zur Seite.

Mit unserer langjährigen Erfahrung, den bewährten Kernkompetenzen im Mix von Qualität und Geschwindigkeit und unseren überzeugenden Referenzen, sind wir DER Partner für Unternehmen in der Medizintechnik. Wir machen mit der Besetzung der besten Köpfe für diese zentralen Aufgaben Ideen zum unternehmerischen Erfolg. https://www.qrc-group.com/partner/rk/

 

Zu den Autoren:

Armin Lutz

Armin Lutz

Armin Lutz ist Principal Consultant bei der QRC Group Personalberatung in Nürnberg und hat über 15 Jahre Erfahrung als Geschäftsführer. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Medizintechnik, Gesundheitsmanagment und Digitalisierung. Link zum Xing Profil

 

 

Roland Knorr

Roland Knorr

Roland Knorr ist Partner der QRC Group und verantwortet seit mehr als 18 Jahren mit seinem Team die Bereiche Recruiting und Transformationsmanagement. Er ist spezialisiert auf das Recruiting von Fach- und Führungspositionen insbesondere in den Bereichen Digitalisierung und Innovation. Link zum Partner-Profil

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