Mittelstand, Fachkräfte und Industrie 4.0

10. September 2015 QRC Group Oberhaching

Allein mit dem Wort Industrie 4.0 stößt man mittlerweile bei den meisten auf taube Ohren. Für viele ist dieses Hype-Wort, welches die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung der PLM Wertschöpfungskette beschreibt, nicht greifbar. PLM als Enabler (NTT Data PDF) spielt aber eine wichtige Rolle. Diese Whitepaper der NTT Data ist sicherlich für viele sehr interessant. Auch wenn wir mit dem Anspruch „Deutschland’s einzige Personalberatung“ für PLM vor Jahren gestartet sind, können wir uns den Anforderungen unserer Kunden nicht entziehen. Die Meldung unserer PLM Kunden und Verantwortlichen ist eindeutig: „Der Bedarf an Fachkräften für Industrie 4.0 nimmt zu“.

Nur wo anfangen? Viele böhmische Dörfer = hinter Industrie 4.0 verbergen sich unterschiedliche und komplexe Themen wie IoT, Big Data, Intelligent Networks, CPS (Cyber Physcial Systems), Robotics, Automation, MES&PPS, SCM, Logistik, Embedded Systems, Engineering Security, SmartFactory etc.

Die Aussage vieler Mittelständler mit denen wir telefonieren ist „…man sei von einer kohärenten Strategie, geschweige denn einer Roadmap, noch Monate wenn nicht Jahre entfernt“. Dabei haben alle Unternehmen wissend oder unwissend in den Industrie 4.0 Themengebieten schon Projekte umgesetzt. Hinweise zu möglichen Implementierungsszenarien finden Sie unter anderem in der Whitepaper „Umsetzungsstrategie 4.0“ der Plattform Industrie 4.0 (Erstellt durch Bitkom, VDMA und ZVEI).

Bei Industrie 4.0 geht es nicht nur um Zukunftsvisionen. Die Umsetzung strategischer Projekte innerhalb der PLM/IT mit dem Ziel der Prozessoptimierung und Bewahrung/Erneuerung von Wettbewerbsvorteilen sind die ersten konkreten Schritte in die Richtung, „Umsetzung der 4. Industriellen Revolution“. Tun Sie sich selber einen Gefallen und setzen Sie es mit dem CIM Hype (Computer Integrated Manufacturing) früherer Jahre gleich. Evolutionäre Entwicklungen auf Grund neuer Technologien wird es immer geben und die innovativsten Firmen verstehen es immer wieder aufs Neue, diese neuen Technologien für sich zu nutzen.

Eine weitere Aussage ist oft die Frage nach den Kompetenzen und der Mitarbeiterqualifikationen um diese Themen in Unternehmen greifbar zu machen.

Wie soll ein Industrie 4.0 Strategie- und Umsetzungsteam aussehen?

Welches sind denn nun die dringendsten Themen für mein Unternehmen und meine Branche?

Bei dem ersten Schritt, dem Assessment der internen Kompetenzen und deren Relevanz im Bezug zu den Themenbereichen der Industrie 4.0, können wir helfen. Ziel ist es die Mitarbeiter zu identifizieren, die diese Themen im Unternehmen verstehen und umsetzen können.

Diese Know-How Träger sollten ein erstes rudimentäres Aufklärungsteam bilden können welches eine IoT bzw. Industrie 4.0 Roadmap, angepasst an die eigenen Prozesse, Produktion und Logistik sowie Produkte, Dienstleistungen, Marktchancen und Wettbewerbssituation entwickelt. Im Zuge der Entwicklung einer Roadmap werden neue Themen hinzukommen, alte abgesetzt und auch die Zusammensetzung und Kompetenzen eines Teams werden sich dem immer neuen aber veränderten Kenntnisstand anpassen.

Wolfgang Rauch, Business Development Manager

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