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Internationale Fachkräfte für den Mittelstand

19. Februar 2015 1 Kommentar Blog, Neuigkeiten

Warum sie wichtig sind – Wie Unternehmen sie begeistern können

Der deutsche Mittelstand rekrutiert neue Fachkräfte bisher vorwiegend regional. Das ist ein Ergebnis der Studie “HR-Trends im Mittelstand” der QRC Group. Dabei können gerade internationale Mitarbeiter ein großer Gewinn für Unternehmen sein.

  • Internationale Fachkräfte bringen nicht nur Wissen, sondern auch interkulturelle Kompetenzen sowie außerordentliche Motivation mit
  • Pfunde mit denen Mittelständler auf dem Land wuchern können: Eine hohe Lebensqualität sowie Zusatzangebote wie etwa Unterstützung bei der Wohnungssuche
  • Daher: Weg vom regionalen, hin zum internationalen Recruitment. Etwa über soziale Netzwerke oder Messen im Ausland

NÜRNBERG/Februar 2015 Gerade mittelständische Unternehmen auf dem Land müssen im Wettbewerb um die besten Köpfe kreativ sein. Denn im Gegensatz zu den so genannten Global Players sind sie selten überregional oder gar international bekannt.

Kein Wunder, denn der deutsche Mittelstand, so zeigt es die Studie “HR-Trends im Mittelstand” der QRC Group, rekrutiert bisher im Wesentlichen regional (81%). Nur sechs Prozent der Befragten sehen ausländische Fachkräfte überhaupt als Zielgruppe im Personalmarketing an. Nicht zuletzt wegen des zunehmenden Fachkräftemangels sollte hier ein Umdenken stattfinden. Denn gerade Fachkräfte aus dem Ausland können ein großer Gewinn für Mittelständler auf dem Land sein: Sie bringen nicht nur Fachwissen, sondern auch interkulturelle Kompetenzen, Sprachkenntnisse sowie eine außerordentliche Motivation mit.

Umdenken beim Recruitment

Wer internationale Fachkräfte für sich gewinnen will, der muss beim Recruitment umdenken. Die Befragten nutzen bisher eher “klassische Wege”. So setzen etwa 52 Prozent auf die Schaltung von Stellenanzeigen in lokalen Printmedien, 32 Prozent veröffentlichen ihre Gesuche in Fachmagazinen. Bei 64 Prozent werden neue Mitarbeiter über die Karriere-Seite der eigenen Homepage rekrutiert. Nur rund ein Viertel der Unternehmen nutzt das Social Media-Recruitment. Dabei kann es hier vor allem auf international ausgerichteten Business-Plattformen wie etwa LinkedIn gelingen passende Kräfte zu gewinnen. Weitere Möglichkeiten sind Stellenanzeigen auf internationalen Online-Jobbörsen oder die Präsenz auf Messen im Ausland. Immerhin 59% der befragten Unternehmen setzen auf die Unterstützung von Personalberatern.

Weiche Faktoren – ein Pfund, mit dem es zu wuchern gilt

Pfunde, mit denen der deutsche Mittelstand wuchern kann, gibt es genug. Wie die Studie der QRC Group AG zeigt, bieten KMU auf dem Land deutlich häufiger Zusatzangebote für ihre Mitarbeiter an. Sei es nun die Möglichkeit in Teilzeit zu arbeiten oder auch die Unterstützung bei Wohnungssuche, Wohnkosten oder einer Arbeitsstelle für den Lebens- oder Ehepartner.All diese weichen Faktoren finden auch bei internationalen Fachkräften großen Anklang. Nur: Bisher rekrutieren kleine und mittlere Unternehmen kaum innerhalb Europas oder gar weltweit (weniger als 10%). Eine vertane Chance.

1 Kommentar zu "Internationale Fachkräfte für den Mittelstand"

  1. Udo Dinsing
    05.05.2015

    Die Fachkräfte die wir haben fliegen zur Zeit überall raus oder sind zu teuer !

    Siemens, 11600 Stellen abgebaut
    Osram, 1600 Stellen abgebaut
    RWE, 5000 Stellen abgebaut
    Hoch & Tief, 1200 Stellen abgebaut

    Will mir jemand erzählen, dass es sich dabei ausschließlich um ungelernte Kräfte handelte ?
    Diese Wirtschaftsheinis sollen mal aufhören mit der Verarsche dem Volk gegenüber ! Und was heißt hier „ausländische Fachkräfte“ ? Meinen die Wirtschaftsheinis den, der nicht lesen und schreiben kann aber bei der Oma die Gasheizung einbauen soll ? Na die wird sich wundern, wenn die das Teil aufdreht. Im übrigen empfehle ich mal folgendes zu lesen.

    „Fachkräftemangel in Deutschland ? Ein Lügenmärchen der Politik und der Wirtschaft !“

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