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Geld ist nicht alles — aber Bedingung: Die wichtigsten Argumente für einen Ortswechsel

3. November 2014 0 Kommentare Blog, Neuigkeiten

Eine Top-Bezahlung steht für viele Kandidaten noch immer an erster Stelle. Es gibt jedoch auch andere Argumente, mit denen Unternehmen Bewerber für sich begeistern können. Welche das sind, zeigt eine aktuelle Studie der QRC Group Personalberatung.

  • Unternehmen in der Fläche müssen auch auf „weiche Faktoren“ setzen
  • Work-Life-Balance schätzen Kandidaten nicht nur – sie fordern sie
  • Umzug aufs Land? Dann muss der Arbeitgeber Hilfsangebote sowie eine interessante Position anbieten

Bei der Entscheidung für einen Arbeitgeber auf dem Land ist Geld nicht alles – aber Bedingung. Das ist eines der Ergebnisse, die eine aktuelle Studie der QRC Group Personalberatung ans Licht gebracht hat.

Planungssicherheit für Kandidat und Unternehmen

65 Prozent der Befragten gaben an, dass eine Top-Bezahlung für sie klar im Vordergrund steht. Gerade KMU oder Firmen auf dem Land können jedoch nicht so tief in die Tasche greifen, wie die großen Top-Arbeitgeber der Branche. Doch es gibt Punkte, die Kandidaten dazu bewegen, einen Umzug sowie ein eventuell etwas schmäleres Gehalt in Erwägung zu ziehen. Eine interessante Position (34%) etwa oder auch eine langfristige Karriereperspektive (31%). Eine solche Perspektive gibt nicht nur dem Kandidaten, sondern auch dem Unternehmen Planungssicherheit. Das gelingt durch die strategische Einbindung von Nachfolge- und Karrieremanagement in die Personalplanung.

„Weiche Faktoren“ helfen, um gegen die ganz Großen zu bestehen

Um die Attraktivität als Arbeitgeber zu steigern, muss der Mittelstand auf die sogenannten „weichen Faktoren“ setzen, also Angebote, die das Lebensumfeld des Bewerbers und seiner Familie erfassen. Dazu gehören beispielsweise Angebote zur Kinderbetreuung oder ein Jobangebot für Ehe- oder Lebenspartner. Besonders wichtig war den Befragten das Thema Work-Life-Balance (35%) – also etwa flexible Arbeitszeiten oder die Möglichkeit zur Arbeit im Home Office. Daraus lässt sich schließen, dass Position und Arbeitgeber einerseits zwar die wichtigsten Entscheidungskriterien sind. Andererseits ist es aber genauso wichtig, dass die Standortfaktoren für den Bewerber passen.

Standortvorteile formulieren – und zur Mitarbeitergewinnung nutzen

Arbeitgeber sind daher gut beraten, die Vorteile des eigenen Standorts aus Mitarbeitersicht zu erkennen – und diese dann aktiv für die Mitarbeitergewinnung einzusetzen. Weitere Anreize schaffen Unternehmen, indem sie Angebote wie Umzugshilfen, Unterstützung bei der Wohnungssuche oder der Suche nach einem Schul- oder Kindergartenplatz anbieten.

Gerade auf dem Land spielt auch die Mobilität eine große Rolle. Unternehmen in der Fläche können daher etwa durch das Angebot eines Firmenwagens oder durch ein ÖPNV-Ticket für Mitarbeiter punkten.

Die wichtigsten Erkenntnisse der Studie haben wir HIER kompakt für Sie zusammengefasst. Sie haben weitere Fragen? Wir freuen uns auf Ihren Anruf.

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