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Frauen – die unterschätzte Zielgruppe?

24. November 2014 0 Kommentare Blog, Neuigkeiten

Studie zeigt: Nur wenige sehen sie in Fach- und Führungspositionen. Mit gezielten Maßnahmen in die Lücke stoßen – und gewinnen.

In der Politik ist sie viel diskutiert: die Frauenquote. In der Personalpolitik vieler Unternehmen spielen Frauen aber nur eine untergeordnete Rolle. Das zeigt eine aktuelle Studie der QRC Personalberatung. Fatal, denn hier schlummert großes Potenzial.

  • Unternehmen sehen Frauen erst im zweiten Schritt als Zielgruppe
  • Bei nur 10 Prozent der Befragten beeinflussen Frauen in Fachpositionen die Unternehmenspolitik
  • Wer gegen diesen Trend agiert kann sich den entscheidenden Wettbewerbsvorteil sichern

NÜRNBERG/ 18. November 2014 In der Politik wird sie vieldiskutiert: die Frauenquote. In der Personalpolitik vieler mittelständischer Unternehmen hingegen spielen Frauen, so scheint es, keine bzw. nur eine untergeordnete Rolle. Das ist ein Ergebnis der Studie über „HR-Trends im Mittelstand“ der QRC Personalberatung.

Hier liegt einiges an Potenzial brach

Gerade einmal zehn Prozent der Befragten gaben darin an, dass Frauen in Fachpositionen ihre Unternehmenspolitik stark oder sehr stark beeinflussen. Nur 14 Prozent der Befragten sehen Frauen als Zielgruppe für die Besetzung von Führungspositionen. Ein durchaus überraschendes Ergebnis, wenn man sich vor Augen hält, wie viele hochqualifizierte Frauen auf dem Arbeitsmarkt sind. Hier liegt einiges an Potenzial brach, das nicht zuletzt im Hinblick auf den Fachkräftemangel gehoben werden sollte.

Weiche Faktoren machen den Unterschied

Was braucht es um hochqualifizierten Frauen Appetit auf die Arbeit in Ihrem Unternehmen zu machen? Eigentlich exakt das, was heutzutage auch von allen anderen Bewerbern verlangt wird: die sogenannten weichen Faktoren. Denn, auch das zeigt die Studie, heutzutage ist es nicht mehr primär die ausgeschriebene Position sowie das Gehalt, das zählt. Soft Skills wie zum Beispiel Kinderbetreuungsangebote (52%), flexible Arbeitszeitmodelle (49%), die Vereinbarkeit von Beruf und Lebensphase (63%) oder Teilzeitangebote (76%) sind die am häufigsten nachgefragten Angebote.

Gegen den Trend gehen – und gewinnen

Knapp die Hälfte der befragten Unternehmen favorisiert Hochschulabsolventen, Studenten und Schüler als Zielgruppen und erst im zweiten Schritt wird auf hochqualifizierte Frauen eingegangen (4%) – warum nicht mit gezielten Personalmarketing-Maßnahmen in diese Lücke stoßen? Diese Maßnahme kann Ihnen den entscheidenden Vorsprung verschaffen.

Die wichtigsten Erkenntnisse der Studie haben wir hier kompakt für Sie zusammengefasst. Sie haben weitere Fragen? Wir freuen uns auf Ihren Anruf.

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