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Dual Career Couples (Doppelkarrierepaare) – Chancen und Risiken für Arbeitgeber in Wirtschaft und Wissenschaft

30. September 2011 0 Kommentare Blog

In einigen Branchen ist der Fachkräftemangel spürbar angekommen und die Suche nach qualifizierten Potentialen verlangt neue personalstrategische Maßnahmen. Einige Aussagen von Unternehmern und Personalverantwortlichen:

  • Wir haben einen großen Bedarf an IT-Spezialisten und müssen uns Rekrutierungsvorteile sichern.
  • Wir müssen neue Maßnahmen ergreifen, um mehr qualifizierte Bewerbungen zu gewinnen!
  • Wir haben einen hohen Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern im Ingenieurwesen, die sich oft nicht bewerben, weil sie keine beruflichen Chancen hier für ihre Partnerinnen sehen!
  • Wir stehen vor der Herausforderung, Partner und Partnerinnen aus dem Ausland zu integrieren.

In diesen Zusammenhängen werden die Potentiale aber auch die Bedarfe der Dual Career Couples oftmals unterschätzt. Es handelt sich um hochqualifizierte Paare, bei denen beide Partner anspruchsvolle, akademische Positionen in der Wirtschaft oder Wissenschaft einnehmen können und wollen. Ein Angebot zur zielgerichteten Vereinbarkeit von Beruf und Familie kann sich für Arbeitgeber zu einem echten Rekrutierungsvorteil erweisen. Und die „Doppelgewinnung“ beider Partner ist zunehmend ein Potentialaspekt zum Nutzen des jeweiligen Wirtschaftsraums.

Mit Blick auf eine auf Dual Career Couples ausgerichtete Personalgewinnung und -bindung lade ich Sie ein, folgende Aspekte zu diskutieren:

  1. Die Situation und das Rollenverständnis von Doppelkarrierepaaren
  2. Was können Arbeitgeber diesen Paaren anbieten, um sie zu gewinnen?
  3. Wie nützlich kann eine regionale Vernetzung von  Arbeitgebern dazu sein?
  4. Welchen Beitrag können Personalberater leisten?

Sehr gerne und mit Spannung erwarte ich Ihre Beiträge, Erfahrungswerte und Tipps.

Reichenau, 20.09.2011

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